Empfehlungsmarketing – Kunden könnten sich auf die Füße getreten fühlen

Unabhängig davon ob es sich um einen Online-Shop oder eine Social-Media-Plattform handelt, die Interessen des Kunden sollen durch das Sammeln von Daten erkannt werden. Dass dies nicht immer gelingt zeigt dieses Beispiel von Pinterest (oder sollte ich mal ein Wort mit meinen Fotografen reden?):

Empfehlungsmarketing ist ein komplexes System

So funktioniert „einfaches“ Empfehlungsmarketing

Um ein Empfehlungsmarketing aufzubauen, müssen sehr viele Daten gesammelt und die Produkte entsprechend getaggt werden. In der Regel benötigen Sie hier ein CRM-System (CRM = Customer Relation Management). Darin werden die Daten gesammelt und den Kunden zugeordnet. Über das CRM werden die zum Kunden passenden Merkmale zum Beispiel an eine Produktdatenbank (PIM – Produkt-Informations-Management) übergeben. Dieses System spielt dann die passenden Produkte aus.
Das Beispiel in Pinterest zeigt ein anderes Vorgehen: Dort werden die Bilder, die man selbst eingestellt hat, mit anderen Bildern verglichen. Vermutlich werden dabei auch Stichworte zu den Bildern berücksichtigt.

Die Qualität der Empfehlungen ist entscheidend

Wenn Sie dem Kunden falsche Merkmale zuweisen, dann werden Produkte und Informationen ausgespielt, die nicht zum Kunden passen. Das wird dem Kunden nicht weiter auffallen, nur führt es auch nicht zum gewünschten Erfolg den Kunden neugierig zu machen. Noch gravierender wird es, wenn sich der Kunde auf die Füße getreten fühlt. So ist gerade bei Produkten, die auf ältere Generationen abzielen, Sensibilität gefragt. Schon mit fünfzig auf Treppenlifte aufmerksam gemacht zu werden kratzt an der eigenen Eitelkeit. Hier müssen Sie eine passende Kommunikation ausspielen. Zum Beispiel können Sie den Kunden auf sein Umfeld ansprechen und darauf hinweisen, dass vielleicht ein Bekannter damit Lebensqualität zurückgewinnen kann. Das ist weniger persönlich.

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