„Die Gretchenfrage: Lohnt sich eCommerce überhaupt?“

Marktstände für Ihren Verkauf

Dieser Frage ist Prof. Gerrit Heinemann, Trade & Retail, Hochschule Niederrhein, in einem Beitrag auf der Website des Deutschen Arbeitgeber Verbandes nachgegangen.

Entsprechend vorliegenden Prognosen ist in den nächsten 10 Jahren mit einer Verdopplung der Umsätze im E-Commerce zu rechnen. Trotzdem hält sich die Aussage „ecommerce lohnt sich nicht“ in der deutschen Wirtschaft. Nach Auskunft des Autors sind 70 Prozent aller Anbieter in Deutschland immer noch nicht online vertreten!

Prof. Heinemann stellt dem drei Fragen gegenüber und gibt die Antworten:

„Was ist die Alternative?“

Die Umsätze in den klassischen Kanälen stagnieren nahezu in allen Branchen. Durch die Digitalisierung entstehen neue Wege den Kunden schneller zu erreichen und in die vom Kunden gewünschte Interaktion zu treten. Hier gewinnen pure Online Player immer mehr Marktanteile und entwickeln sich zu Marktführern (z.B. Amazon im Büchermarkt, booking.com in der Touristikbranche „Reisen“). Andere sind auf den Sprung dorthin.
Dabei spielt die Mobile Präsenz eine wichtige Rolle. Wer hier nicht mitspielt riskiert nach Ansicht von Prof. Heinemann Umsatzverluste bis hin zur Existenzgefährdung.

„Wer oder was treibt die Digitalisierung?“

Nach Ansicht von Prof. Heinemann wird dies durch den Kunden selbst getrieben. 70 Prozent aller Erwachsenen über 14 Jahren würden gemäß einer eigenen Studie bereits das mobile Internet nutzen. Ein Drittel der Umsätze von Online-Händler werden über mobile Endgeräte gemacht. Auch die User-Journey, die einen Entscheidungsfindungsweg von Mobile über Internet bis hin zum stationären Handel durchläuft, spielt eine wichtige Rolle im Kaufverhalten der Kunden und wird unterschätzt.

„Lohnt sich E-Commerce wirklich?“

Der E-Commerce darf nicht nur am Umsatz der verkauften Waren gemessen werden. Durch die Digitalisierung gewinnt das Unternehmen Wichtige Daten über seine Kunden und die genutzten Verkaufskanäle. Dadurch wird Marketing mess- und planbar. Differenzierbare Wettbewerbsvorteile können aufgebaut und Mehrwerte für den Kunden geschaffen werden.

Die Herausforderung des E-Commerce

Prof. Heimann verheimlicht aber auch nicht die Schattenseiten: Vor allem Händler mit austauschbaren Sortimenten oder „fehlender Kanalexzellenz“ werden es in den nächsten Jahren schwer haben. Generell ist mit einer Konsolidierungsphase zu rechnen in der weniger effiziente Online-Händler hart auf die Probe gestellt werden. Das erfordert aber auch moderne Systeme und neue Maßstäbe an Einkauf und Logistik. Das erfordert Investitionen und eine Strategie, die eine Mischung aus In- und Outsourcing beinhaltet um rentabel arbeiten zu können.

Hier können Sie zum Beitrag auf der Homepage des Deutschen Arbeitgeberverbandes wechseln:
Die Gretchenfrage: Lohnt sich E-Commerce überhaupt?

Bettina Vier
www.ecommerce-management.de

Liste mit Studien rund um den e(m)Commerce

marktforschungJede Studie ist natürlich mit Vorsicht zu genießen, da oftmals nur wenig Informationen zum Erhebungsumfeld veröffentlicht werden und damit die Erhebungbasis nicht klar ist. Auch lassen sich nach meiner Meinung Ergebnisse in den USA nicht zwingender Maßen als Vorboten für Deutschland interpretieren. Wir Deutschen sind vorsichtiger mit neuen Technologien als die Amerikaner und die engere Besiedlungsdichte bei uns lässt eine bessere regionale Versorgung der Bevölkerung mit Gütern zu. Trotzdem können Zahlen durchaus Trends andeuten, die weiter zu beobachten sind. Wenn sich das Ergebnis zudem in verschiedenen Studien festigt, ist es nach meiner Einschätzung solide und sollte in der eigenen E-Commerce-Strategie berücksichtigt werden.

Diese Liste wird sukzessive erweitert. Wer gute Studien kennt, kann diese gerne als Kommentar ergänzen.

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Jährlich

ard-zdf-onlinestudie

„Die Entwicklung der Internetnutzung in Deutschland sowie der Umgang der Nutzer mit den Angeboten bilden seit 1997 die zentralen Fragestellungen der ARD/ZDF-Onlinestudien.“

Quelle: ard-zdf-onlinestudie.de
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Jährlich

D21-Digital-Index

Die Studie wird jährlich durchgeführt und ersetzt seit 2013 den (N)Onliner-Atlas. Ziel der Studie ist es, den Digitalisierungsgrad der deutschen Bevölkerung festzustellen. Dabei werden nicht nur die technische Ausstattung und Nutzung der privaten Haushalte untersucht sondern auch die Digitalkompetenz der Deutschen.
Herausgegeben wird die Studie von der Initiative 21, ein gemeinnütziges Netzwerk für die digitale Gesellschaft, mit Mitgliedern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Quelle: initiatived21.de
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30. November 2017

Influencer sind vor allem für jüngere Internet-Nutzer akzeptierte Werbebotschafter

Jeder sechste Internet-Nutzer in Deutschland im Alter von 14 bis 29 Jahren hat schon ein Produkt gekauft, über das er durch eine Influencer aufmerksam wurde. Zu diesem Ergebnis kam eine Untersuchung des BVDW (Bundesverband Digitaler Wirtschaft). Der Verband hat in seiner Studie 1.604 Online-User befragt. Influencer auf Facebook und YouTube sind dabei führend.

Die Studie kann kostenlos direkt beim Verband heruntergeladen werden:
Bedeutung von Influencer Marketing in Deutschland 2017
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9. Oktober 2015

Amazon ist wichtige Anlaufstelle bei Produktsuche

Der amerikanische Anbieter für Suchmaschinenmarketing BloomReach hat bei einer Umfrage unter 2.000 US-Bürgern festgestellt, dass 44 % der Nutzer ihre Produktsuche bei Amazon starten. Damit macht Amazon Google heftig Konkurrenz. Und es zeigt, wie wichtig es ist, Amazon in der eigenen Vertriebsstrategie zu berücksichtigen.

Quelle: Blogbeitrag von BloomReach
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8. September 2015

Mobile Commerce: Zahlen und Fakten

„Laut intelliAd-Zahlen waren Smartphones nur für 9 % der Käufe verantwortlich ? bei 21% Trafficanteil ein mageres Ergebnis. Oft wird der Kauf mit dem Smartphone also nur vorbereitet, aber nicht abgeschlossen. Der Grund hierfür dürfte oft in der Beschränkung durch die kleinen Bildschirme liegen: Nach wie vor ist das Kauferlebnis per mobiler Geräte meist deutlich schlechter, als per PC oder Tablet.“

Quelle: shopanbieter.de
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07. September 2015

E-Mails sind nicht tot zu kriegen

Adobe-Studie in den USA: „Die E-Mail ist und bleibt einer der relevantesten Kommunikationskanäle ? auch wenn immer wieder behauptet wird, dass die E-Mail ausstirbt. Laut einer aktuellen Adobe Studie ist allerdings jeder Zweite davon überzeugt, dass die eigene E-Mail-Nutzung in den kommenden zwei Jahren weiter zunehmen wird.“

Quelle: Onlinehändler
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April 2015

Universal Search Studie

„Diese Searchmetrics-Studie untersucht die Entwicklung der fünf wichtigsten Universal Search-Integrationen für die deutschen Google-Suchergebnisse im Jahresverlauf 2014 von Januar bis Dezember ? Videos, Shopping, News, Maps und Bilder.“ Searchmetrics ist ein Anbieter für Suchmaschinenmarketing.

Quelle: Searchmetrics
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28. Oktober 2013

Zukunft und Potenzial von standortbezogenen Diensten für den stationären Handel

„Das eWeb Research Center der Hochschule Niederrhein führte zusammen mit KaufDa eine bundesweit repräsentative Untersuchung zum Thema: Zukunft und Potenzialen von standortbezogenen Diensten für den stationären Handel durch. Insgesamt wurden 3.017 Personen ab 14 Jahren befragt. Ziel der Studie war es, die Hypothese ?Mobiles Internet fördert die Wiederbelebung des stationären Handels“ zu prüfen.“

Quelle: Hochschule Niederrhein – eWeb Research Center

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Juli 2010

Studie zur Usability von Multi-Touch Screens

Die Studie ist zwar schon sechs Jahre alt, aber trotzdem hoch interessant. Sie zeigt, wie sich die Touch-Gewohnheiten verschiedener Nationen unterscheiden bzw. nicht unterscheiden. Bevor Sie eine Überarbeitung Ihrer App oder Ihrer mobilen Website in Angriff nehmen, sollten Sie auf jeden Fall ein Blick in diese Studie werfen:
Weltweit berührt – Studie zur Untersuchung kultureller Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der gestenbasierten Bedienung von Multitouch-Oberflächen. Autoren und Herausgeber: Sylvia Le Hong, Jakob Biesterfeldt, User Interface Design GmbH

Bettina Vier, Interim Managerin für E-Commerce und Digitalisierung
www.ecommerce-management.de

Erst die Vision – dann die Innovation

Visionen erwachen wie ein SonnenaufgangHaben Sie eine Vision? Ich meine damit einen Traum, bei dem Sie unwillkürlich lächeln und Sie sich darüber freuen, wie schön es wäre, wenn dieser Traum wahr werden würde?

Steve Job war ein unerschöpflicher Visionär, wie viele andere vor ihm und auch nach ihm. Erfolgreich werden aber nur die, die mit ihren Visionen nur wenige Jahre der Allgemeinheit vorauseilen und erkennen, was die Menschheit morgen braucht. Oder hatten Sie vor zehn Jahren gewusst, dass Sie ein Smartphone oder ein Tablet brauchen?

Den zeitgenössischen Visionären wie Ray Tomlinson, Steve Jobs, Bill Gates, Jack Dorsey und Mark Zuckerberg verdanke ich die technischen Grundlagen auf denen ich heute als E-Commerce-Managerin mein Geld verdienen kann. Der tragischste Visionär ist für mich Leonardo da Vinci. Seine Erfindungen fanden keine Investoren und wurden erst 400 Jahre später neu erfunden.

Doch es müssen nicht immer große Erfindungen sein, die die Gesellschaft verändern. So können auch ungewohnte Services in der eigenen Branche die Kunden für sich gewinnen und die Wettbewerber aufhorchen lassen. Dabei müssen noch nicht einmal neue Technologien erfunden werden, oft sind die aktuellen Möglichkeiten noch gar nicht ausgeschöpft.

Meistens fehlen nach meiner Erfahrung Visionen. Ja, gut, man möchte einen neuen Online-Shop. Der alte ist in die Jahre gekommen und sieht altbacken aus. Aber ist das eine Vision? Bei mir zaubert das noch kein verträumtes Lächeln auf die Lippen.

Dann müssen wir mal die Nutzer fragen? Hand aufs Herz: Haben Sie bei solchen Umfragen schon jemals eine wirklich neue Idee erfahren? In der Regel erhält man gut gemeinte Hinweise wie „Macht es doch wie Amazon oder Google“. Hier sollte man sich eher über den betriebswirtschafltichen Nutzen solcher Umfragen Gedanken machen.

Außerdem muss die Vision aus dem Inneren kommen. Ich habe schon einige Strategiekonzepte von Agenturen gesehen – die durchaus gut waren – die aber nicht im Unternehmen gelebt wurden. Sie wurden wie eine Stafette vor sich hergetragen, aber niemand trug sie im Herzen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis sie wieder in der Schublade verschwinden.

Visionen sind Herzensangelegenheiten

Visionen sind an Personen geknüpft, die an dem Traum glauben und die von innen her strahlen. Und das ist das, was ein Gates, Musk oder Jobs ausmacht: Sie begeistern Menschen von ihrer Idee, weil sie selbst davon begeistert sind.

Visionen sind Emotionen! Und sie brauchen Menschen, die den Mut haben dieser Vision nachzugehen, denn nicht jeder Schritt ist von Erfolg gekrönt. Manchmal sind auch Umwege erforderlich um der Vision näher zu kommen. Für mich ist Apple hierfür ein schönes Beispiel: Nachdem man Jobs bei Apple gekündigt hatte, ging es mit Apple abwärts. Jobs selbst erklärt dies in seiner Biografie (Walter Isaacson, Steve Jobs, die Autorisierte Biografie des Apple-Gründes, 2011) damit, dass sich Apple nur noch auf Zahlen beschränkt hatte. Umsätze und Margen standen im absoluten Vordergrund. Als Jobs wieder zu Apples zurückkahm, hat er zwischenzeitlich in der Filmbranche nicht nur wertvolle zusätzliche Erfahrungen gesammelt, sondern er brachte auch die Visionen wieder zurück. Sein Ziel war es hervorragende Produkte auf den Markt zu bringen – der Umsatz stellte sich dann von alleine ein. Und noch eins: Jobs hielt nicht viel von Marktforschungen. Sie zeigen immer nur das, was schon da ist.

Auch ich habe es schon oft erlebt, dass man sich sehr lange mit Diskussionen aufhielt, die sich um das „Ist“ der anderen drehten aber die eigenen Potenziale vollkommen außen vor ließen. Etwas zu wagen, was andere noch nicht gemacht haben, bedeutet im ersten Schritt den Mut zu haben, darüber auch zu sprechen.

Autor: Bettina Vier
Zu meiner Website: www.ecommerce-management.de

Weitere Links im Web zu diesem Thema:

Elon Musk, Ein Leben unter Strom, WirtschaftsWoche online: http://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/elon-musk-ein-leben-unter-strom/11802724.html

Sorge um Standort Deutschland: Viele Mittelständler über 60 scheuen Innovationen, Spiegel online: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/kfw-alterung-im-mittelstand-bremst-investitionen-a-1025146.html

Was Nutzer nicht mögen. Gescheiterte Innovationen. Sueddeutsche.de: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/kfw-alterung-im-mittelstand-bremst-investitionen-a-1025146.html

Die Wirtschaftsmacht E-Commerce

Wirtschaftsmacht eCommerceNoch vor 20 Jahren eher als digitales Prospekt der Unternehmen gestartet, hat das Internet inzwischen eine wichtige Wirtschaftsgröße erreicht. Nach meiner Einschätzung gibt es keinen anderen Bereich der ein solches Wachstum zu verbuchen hat: Hohe Investitionen in Unternehmen, zusätzlicher Personalbedarf, unzählige Gründungen von Dienstleistungsagenturen.

Gleichzeitig schafft das Internet immer mehr aufgeklärte Kunden, Transparenz und Globalisierung. Für fast jedes Bedürfnis gibt es geeignete Angebote, die auch gefunden werden können. Damit rückt das Marketing immer stärker in den Vordergrund.

Während bis zur Industrialisierung das Marketing in den Unternehmen eine untergeordnete Rolle spielte, sorgte die Industrialisierung zu einer besseren Versorgung der Menschen mit Gütern. Erstmalig sahen sich Unternehmen längerfristig Erscheinungen der Marktsättigung und Konkurrenten ausgesetzt. In den Siebzigern Jahren kam es schließlich zu einem Umdenken: Die Unternehmensstrategie wurde immer stärker nach einer Marketingstrategie ausgerichtet.

Mit dem Internet werden die Kunden stärker. Sie haben nun die Möglichkeit sich umfassend zu informieren. Die verschiedenen Anbieter liegen nur einen Klick weit entfernt. Und während bisher die Meinungen von Freunden und Verwandten eingeholt wurden, bezieht man jetzt auch die Urteile fremder Menschen mit ein. Die Markt- und Marketingforschung war noch nie so detailliert möglich

Und wie reagieren die Unternehmen? Mit dem, was dem Menschen schon seit Urzeiten vertraut ist, mit dem Sammeln. Es werden Daten gesammelt und gehortet. Die Technik macht es ja möglich. Und je mehr Daten man hat, umso dichter kommt man an den potenziellen Käufer oder Meinungsbildner und kann dessen Wissen beeinflussen. Das fordert auch Juristen und Datenschützer heraus. Hier werden Grenzen überschritten, die die Gesetze nicht kennen. Das gleiche gilt auch für die Globalisierung. Während vor dem Internet das internationale Geschäft vom B2B geprägt war, wandelt sich der internationale Markt zu einer Mikroökonomie auf B2C-Ebene.

Nach der Industrialisierung und der Erfindung des Fernsehens ist der E-Commerce für mich die größte Veränderung die die Wirtschaft erfasst. Das sind die Bereiche, in denen der E-Commerce und das E-Business maßgeblichen Einfluss haben:

Wertschöpfung
Als zusätzlicher Kanal für Kommunikation, Vertrieb, Marketing und Akquise unterstützen Online Aktivitäten jede Phase der Wertschöpfung eines Unternehmens. Und wenn zudem (oder vollständig) der Verkauf über das Web erfolgt, dann muss die gesamte Wertschöpfungskette entsprechend ausgerichtet werden.

Prozesse
Wer im Internet aktiv ist kommt nicht umhin auch seine Prozesse zu verschlanken und in großen Umfang zu automatisieren. Je einfacher die Prozesse sind, umso besser können Sie das Online-Geschäft unterstützen. In vielen Fällen bedeutet das zusätzliche Investitionen in die Technik.

Handel
Die höhere Transparenz und die 7x 24h-Verfügbarkeit machen den Online-Handel zu einem starken Konkurrenten zum stationären Handel. Vor allem auf dem Land klagt man über das sterben von Geschäften und der Vereinsamung der Innenstädte. Doch statt mit attraktiven Gegenkonzepten zu kontern versucht man die Lösung in einer stärkeren (auch internationalen) Regulierung des Online-Geschäfts. Dabei ist Flucht in das Internet auch darin begründet, dass das Angebot nicht mehr der Nachfrage entspricht. Die Strategie von Unternehmen in Metropolen Waren erster Wahl und auf dem Land Waren dritter Wahl anzubieten funktioniert nicht mehr, weil auch Kunden auf dem Land über Fernsehen (und hier maßgeblich die privaten Sender) und Internet wissen ?was angesagt ist?.

Geschlossene Gesellschaft
Extranets und Login-Bereiche öffentlicher Webseiten machen es möglich, sein Angebot auf ein gezieltes Umfeld zu begrenzen. Hinzu bietet die Internettechnologie hervorragende Möglichkeiten, unterschiedliche technische Systeme auf ein gemeinsames Frontend zu bringen. Dadurch können Informationen gebündelt, just in time und Prozess orientiert weitergegeben werden.

Social Media
Social Media ist nicht nur das Teilen von Bildern und Ratschläge auf privater Ebene. Im Personalmanagement gewinnen berufliche Netzwerke stetig an Bedeutung. Und in der Unternehmenskommunikation und im ?Business to Business? werden immer mehr Projekte zum Thema Wissensmanagement und interne Vernetzung platziert.

Werbung
Zunächst als reine Kopie der Anzeigenschaltung gestartet, nimmt die Online-Werbung immer neue Formen und Spezialisierungen an: Suchmaschinenmarketing, Social-Marketing, Affiliates, Newsletter, Coupons, Cross Media, Re-Targeting und vieles mehr. Alle diese Aktivitäten benötigen aber vor allem eins: Daten. Noch nie wurden so viele Daten über Kunden gesammelt wie in unserer Generation. Der Science Fiction Roman ?1984? von Georg Orwell ist mit etwa 30 Jahre Verspätung zur Realität geworden.

Autor: Bettina Vier
Zu meiner Website: www.ecommerce-management.de