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Liste mit Studien rund um den e(m)Commerce

Dienstag, 15. September 2015

marktforschungJede Studie ist natürlich mit Vorsicht zu genießen, da oftmals nur wenig Informationen zum Erhebungsumfeld veröffentlicht werden und damit die Erhebungbasis nicht klar ist. Auch lassen sich nach meiner Meinung Ergebnisse in den USA nicht zwingender Maßen als Vorboten für Deutschland interpretieren. Wir Deutschen sind vorsichtiger mit neuen Technologien als die Amerikaner und die engere Besiedlungsdichte bei uns lässt eine bessere regionale Versorgung der Bevölkerung mit Gütern zu. Trotzdem können Zahlen durchaus Trends andeuten, die weiter zu beobachten sind. Wenn sich das Ergebnis zudem in verschiedenen Studien festigt, ist es nach meiner Einschätzung solide und sollte in der eigenen E-Commerce-Strategie berücksichtigt werden.

Diese Liste wird sukzessive erweitert. Wer gute Studien kennt, kann diese gerne als Kommentar ergänzen.

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Jährlich

ard-zdf-onlinestudie

„Die Entwicklung der Internetnutzung in Deutschland sowie der Umgang der Nutzer mit den Angeboten bilden seit 1997 die zentralen Fragestellungen der ARD/ZDF-Onlinestudien.“

Quelle: ard-zdf-onlinestudie.de
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Jährlich

D21-Digital-Index

Die Studie wird jährlich durchgeführt und ersetzt seit 2013 den (N)Onliner-Atlas. Ziel der Studie ist es, den Digitalisierungsgrad der deutschen Bevölkerung festzustellen. Dabei werden nicht nur die technische Ausstattung und Nutzung der privaten Haushalte untersucht sondern auch die Digitalkompetenz der Deutschen.
Herausgegeben wird die Studie von der Initiative 21, ein gemeinnütziges Netzwerk für die digitale Gesellschaft, mit Mitgliedern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Quelle: initiatived21.de
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30. November 2017

Influencer sind vor allem für jüngere Internet-Nutzer akzeptierte Werbebotschafter

Jeder sechste Internet-Nutzer in Deutschland im Alter von 14 bis 29 Jahren hat schon ein Produkt gekauft, über das er durch eine Influencer aufmerksam wurde. Zu diesem Ergebnis kam eine Untersuchung des BVDW (Bundesverband Digitaler Wirtschaft). Der Verband hat in seiner Studie 1.604 Online-User befragt. Influencer auf Facebook und YouTube sind dabei führend.

Die Studie kann kostenlos direkt beim Verband heruntergeladen werden:
Bedeutung von Influencer Marketing in Deutschland 2017
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9. Oktober 2015

Amazon ist wichtige Anlaufstelle bei Produktsuche

Der amerikanische Anbieter für Suchmaschinenmarketing BloomReach hat bei einer Umfrage unter 2.000 US-Bürgern festgestellt, dass 44 % der Nutzer ihre Produktsuche bei Amazon starten. Damit macht Amazon Google heftig Konkurrenz. Und es zeigt, wie wichtig es ist, Amazon in der eigenen Vertriebsstrategie zu berücksichtigen.

Quelle: Blogbeitrag von BloomReach
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8. September 2015

Mobile Commerce: Zahlen und Fakten

„Laut intelliAd-Zahlen waren Smartphones nur für 9 % der Käufe verantwortlich ? bei 21% Trafficanteil ein mageres Ergebnis. Oft wird der Kauf mit dem Smartphone also nur vorbereitet, aber nicht abgeschlossen. Der Grund hierfür dürfte oft in der Beschränkung durch die kleinen Bildschirme liegen: Nach wie vor ist das Kauferlebnis per mobiler Geräte meist deutlich schlechter, als per PC oder Tablet.“

Quelle: shopanbieter.de
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07. September 2015

E-Mails sind nicht tot zu kriegen

Adobe-Studie in den USA: „Die E-Mail ist und bleibt einer der relevantesten Kommunikationskanäle ? auch wenn immer wieder behauptet wird, dass die E-Mail ausstirbt. Laut einer aktuellen Adobe Studie ist allerdings jeder Zweite davon überzeugt, dass die eigene E-Mail-Nutzung in den kommenden zwei Jahren weiter zunehmen wird.“

Quelle: Onlinehändler
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April 2015

Universal Search Studie

„Diese Searchmetrics-Studie untersucht die Entwicklung der fünf wichtigsten Universal Search-Integrationen für die deutschen Google-Suchergebnisse im Jahresverlauf 2014 von Januar bis Dezember ? Videos, Shopping, News, Maps und Bilder.“ Searchmetrics ist ein Anbieter für Suchmaschinenmarketing.

Quelle: Searchmetrics
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28. Oktober 2013

Zukunft und Potenzial von standortbezogenen Diensten für den stationären Handel

„Das eWeb Research Center der Hochschule Niederrhein führte zusammen mit KaufDa eine bundesweit repräsentative Untersuchung zum Thema: Zukunft und Potenzialen von standortbezogenen Diensten für den stationären Handel durch. Insgesamt wurden 3.017 Personen ab 14 Jahren befragt. Ziel der Studie war es, die Hypothese ?Mobiles Internet fördert die Wiederbelebung des stationären Handels“ zu prüfen.“

Quelle: Hochschule Niederrhein – eWeb Research Center

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Juli 2010

Studie zur Usability von Multi-Touch Screens

Die Studie ist zwar schon sechs Jahre alt, aber trotzdem hoch interessant. Sie zeigt, wie sich die Touch-Gewohnheiten verschiedener Nationen unterscheiden bzw. nicht unterscheiden. Bevor Sie eine Überarbeitung Ihrer App oder Ihrer mobilen Website in Angriff nehmen, sollten Sie auf jeden Fall ein Blick in diese Studie werfen:
Weltweit berührt – Studie zur Untersuchung kultureller Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der gestenbasierten Bedienung von Multitouch-Oberflächen. Autoren und Herausgeber: Sylvia Le Hong, Jakob Biesterfeldt, User Interface Design GmbH

Bettina Vier, Interim Managerin für E-Commerce und Digitalisierung
www.ecommerce-management.de

Die Wirtschaftsmacht E-Commerce

Montag, 14. Juli 2014

Wirtschaftsmacht eCommerceNoch vor 20 Jahren eher als digitales Prospekt der Unternehmen gestartet, hat das Internet inzwischen eine wichtige Wirtschaftsgröße erreicht. Nach meiner Einschätzung gibt es keinen anderen Bereich der ein solches Wachstum zu verbuchen hat: Hohe Investitionen in Unternehmen, zusätzlicher Personalbedarf, unzählige Gründungen von Dienstleistungsagenturen.

Gleichzeitig schafft das Internet immer mehr aufgeklärte Kunden, Transparenz und Globalisierung. Für fast jedes Bedürfnis gibt es geeignete Angebote, die auch gefunden werden können. Damit rückt das Marketing immer stärker in den Vordergrund.

Während bis zur Industrialisierung das Marketing in den Unternehmen eine untergeordnete Rolle spielte, sorgte die Industrialisierung zu einer besseren Versorgung der Menschen mit Gütern. Erstmalig sahen sich Unternehmen längerfristig Erscheinungen der Marktsättigung und Konkurrenten ausgesetzt. In den Siebzigern Jahren kam es schließlich zu einem Umdenken: Die Unternehmensstrategie wurde immer stärker nach einer Marketingstrategie ausgerichtet.

Mit dem Internet werden die Kunden stärker. Sie haben nun die Möglichkeit sich umfassend zu informieren. Die verschiedenen Anbieter liegen nur einen Klick weit entfernt. Und während bisher die Meinungen von Freunden und Verwandten eingeholt wurden, bezieht man jetzt auch die Urteile fremder Menschen mit ein. Die Markt- und Marketingforschung war noch nie so detailliert möglich

Und wie reagieren die Unternehmen? Mit dem, was dem Menschen schon seit Urzeiten vertraut ist, mit dem Sammeln. Es werden Daten gesammelt und gehortet. Die Technik macht es ja möglich. Und je mehr Daten man hat, umso dichter kommt man an den potenziellen Käufer oder Meinungsbildner und kann dessen Wissen beeinflussen. Das fordert auch Juristen und Datenschützer heraus. Hier werden Grenzen überschritten, die die Gesetze nicht kennen. Das gleiche gilt auch für die Globalisierung. Während vor dem Internet das internationale Geschäft vom B2B geprägt war, wandelt sich der internationale Markt zu einer Mikroökonomie auf B2C-Ebene.

Nach der Industrialisierung und der Erfindung des Fernsehens ist der E-Commerce für mich die größte Veränderung die die Wirtschaft erfasst. Das sind die Bereiche, in denen der E-Commerce und das E-Business maßgeblichen Einfluss haben:

Wertschöpfung
Als zusätzlicher Kanal für Kommunikation, Vertrieb, Marketing und Akquise unterstützen Online Aktivitäten jede Phase der Wertschöpfung eines Unternehmens. Und wenn zudem (oder vollständig) der Verkauf über das Web erfolgt, dann muss die gesamte Wertschöpfungskette entsprechend ausgerichtet werden.

Prozesse
Wer im Internet aktiv ist kommt nicht umhin auch seine Prozesse zu verschlanken und in großen Umfang zu automatisieren. Je einfacher die Prozesse sind, umso besser können Sie das Online-Geschäft unterstützen. In vielen Fällen bedeutet das zusätzliche Investitionen in die Technik.

Handel
Die höhere Transparenz und die 7x 24h-Verfügbarkeit machen den Online-Handel zu einem starken Konkurrenten zum stationären Handel. Vor allem auf dem Land klagt man über das sterben von Geschäften und der Vereinsamung der Innenstädte. Doch statt mit attraktiven Gegenkonzepten zu kontern versucht man die Lösung in einer stärkeren (auch internationalen) Regulierung des Online-Geschäfts. Dabei ist Flucht in das Internet auch darin begründet, dass das Angebot nicht mehr der Nachfrage entspricht. Die Strategie von Unternehmen in Metropolen Waren erster Wahl und auf dem Land Waren dritter Wahl anzubieten funktioniert nicht mehr, weil auch Kunden auf dem Land über Fernsehen (und hier maßgeblich die privaten Sender) und Internet wissen ?was angesagt ist?.

Geschlossene Gesellschaft
Extranets und Login-Bereiche öffentlicher Webseiten machen es möglich, sein Angebot auf ein gezieltes Umfeld zu begrenzen. Hinzu bietet die Internettechnologie hervorragende Möglichkeiten, unterschiedliche technische Systeme auf ein gemeinsames Frontend zu bringen. Dadurch können Informationen gebündelt, just in time und Prozess orientiert weitergegeben werden.

Social Media
Social Media ist nicht nur das Teilen von Bildern und Ratschläge auf privater Ebene. Im Personalmanagement gewinnen berufliche Netzwerke stetig an Bedeutung. Und in der Unternehmenskommunikation und im ?Business to Business? werden immer mehr Projekte zum Thema Wissensmanagement und interne Vernetzung platziert.

Werbung
Zunächst als reine Kopie der Anzeigenschaltung gestartet, nimmt die Online-Werbung immer neue Formen und Spezialisierungen an: Suchmaschinenmarketing, Social-Marketing, Affiliates, Newsletter, Coupons, Cross Media, Re-Targeting und vieles mehr. Alle diese Aktivitäten benötigen aber vor allem eins: Daten. Noch nie wurden so viele Daten über Kunden gesammelt wie in unserer Generation. Der Science Fiction Roman ?1984? von Georg Orwell ist mit etwa 30 Jahre Verspätung zur Realität geworden.

Autor: Bettina Vier
Zu meiner Website: www.ecommerce-management.de

Impressumspflicht in beruflichen Netzwerken

Mittwoch, 18. Juni 2014

Wann nutzt ein Geschäftsmann das Soziale Netzwerk "privat" und wann "geschäftlich"? Wann bedarf es eines Impressums - wann nicht?

Ein Jurist hatte einen Kollegen abgemahnt, da dieser das XING-Profil beruflich nutzt und daher Impressumspflicht bestünde.

Am 6.2.2014 urteilte das Landgericht Dortmund: Es untersagte dem Rechtsanwalt sein XING-Profil ohne eines Impressums weiter zu nutzen.

Es ist daher davon auszugehen, dass nun auch andere Geschäftsleute abgemahnt werden. Selbständige sollten daher auf XING auch ihr Impressum (unter Profildaten ganz unten auf der Seite als kleiner Link zu finden) pflegen.

Die Impressumspflicht besteht auch für andere sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter und Google+.

Lesen Sie auch den Beitrag unter heise.de.

Was bringt Menschen dazu, Social Media zu nutzen?

Sonntag, 30. September 2012

Und wie müssen Unternehmen hierauf reagieren?

Facebook, XING, Twitter, Google+, StudiZV, new in town, yout tube und und und. Die Liste von Communities lässt sich fast unbegrenzt fortsetzen. Doch was veranlasst Menschen, sich dermaßen öffentlich zu präsentieren und sich mit Menschen, die Sie nie gesehen haben zu vernetzen? Was ist Social Media eigentlich? Nur wer diese Hintergründe kennt, weiß auch, wie er selbst in Social Media aktiv sein muss.

Was sind Social Media und welche Wirkung geht von Ihnen aus?

Social Media oder auch Web 2.0 sind Technologien die es Webnutzern ermöglichen mediale Inhalte ins Web zu stellen und miteinander zu kommunizieren. Dabei können die Inhalte durch einzelne Personen oder gemeinsam mit anderen Usern erstellt werden.

User sind nicht mehr länger nur Konsumenten, sie sind auch Produzenten und beeinflussen die Meinungsbildung anderer Webnutzer. Firmen werden mehr als zuvor gezwungen in direkten Kontakt mit ihren Käufern und Kritikern zu treten. Aber auch Nutzer werden immer öfter Opfer öffentlicher Kritik und Verleumdung. Die Redewendung „an den Pranger stellen“ – die eine mittelalterliche Bestrafung darstellt – hat Rennaissance mit ganz neuen Dimensionen.

Damit stellt sich auch die Frage, wie es zu diesen Entwicklungen kommt?

Unabhängigkeit von Raum und Zeit

Emotionen können direkt über das Web entladen oder aufgebauscht werden. Anscheinend gibt es sie nicht mehr, die Nacht, die man überschlafen sollte, um mit Abstand die Situation zu beurteilen und sein Handeln zu bestimmen. Direkt und mit wenigen Clicks lassen sich kurzfristig Gleichgesinnte finden. Das stärkte das eigene Gefühl und motiviert auch andere ihre Gedanken und Gefühle öffentlich zu machen – ob man sich kennt spielt kaum noch eine Rolle. Auch die Möglichkeit sich zu beteiligen steht unabhängig von Raum und Zeit zur Verfügung.

Das Urbedürfnis sich mit anderen auszutauschen

Die Sprache: Wurde sie nicht entwickelt um sich mit anderne Lebewesen der gleichen Gattung präzise auszutauschen? Ist sie nicht mitverantwortlich dafür, dass unsere Kulturen erst entstehen konnten? Die Sprache ermöglicht es sich zu verständigen und Wissen weiterzugeben.

Sich mitzuteilen – nicht mehr und nicht weniger – will jeder. Wer sieht es nicht gerne, wenn etwas von ihm in der Zeitung steht, sei es, weil er mit seinem Ehrenamt in den Mittelpunkt gerückt ist, sei es weil ihm eine tolle Geschäftsidee geglückt ist. Aber nicht jeder fällt auf oder wird angehört.

Im Web 2.0 hat es nun jeder selbst in der Hand über sich oder über andere zu schreiben. Jeder kann in Communities oder als Laie journalistische Beträge verfassen. Und so wird nicht nur geschrieben was das Zeug hält. Auch Videos oder Bildokumentatinen finden ihre Veröffentlichung im Web.

Darüber hinaus kann man sich auch als cool und schlagfertig darstellen. Doch so mancher, würde im Nachhinein das geschriebenen gerne wieder rückgängig machen wollen. Wie viele? Das wäre sicherlich mal interessant zu untersuchen.

Das Bedürfnis Kontakte zu finden und dazu zu gehören

Kaum einer weiß noch, wie es mit Social Media angefangen hat. Es waren die Chats und Foren, die zunächst nur eine zeitverzögerte Kommunikation erlaubten. Doch der Mensch will direkt kommunizieren. Und die Techniker fanden die Lösung: Live-Chats. Plötzlich war es möglich unter dem Deckmantel eines Synonyms mit wildfremden Menschen zu chatten. Es entstanden Fachforen aber auch Kontaktbörsen. Der Wunsch, Gleichgesinnte zu finden und dazu zu gehören ist ein Ur-Bedürfnis des Menschen. Wer mit seinem Äußeren unzufrieden ist, kann im Internet seine Wortgewandtheit spielen lassen.

Wirtschaftliche Zielsetzungen

Networking ist das Schlagwort, seit es LinkedIN, XING, Facebook und Co. gibt. Damit wird im Grunde nur eine Sache etwas freundlich umschrieben: Gesucht werden Kontakte, die einem einen (wirtschaftlichen, privaten, emotionalen) Vorteil bringen können:

früher oder später
direkt als „Freund“/Kunde oder als Türöffner zu „Freunden“/Kunden
als Informant oder als Multiplikator

Meistens wird dabei vergessen, dass Networking nicht bedeutet, bei jemanden in der Kontaktliste zu stehen. Bei vielen habe ich den Eindruck, dass sie das glauben. Mit an Haaren herbeigezogenen Argumenten werden fremde Menschen angesprochen. Nein, so funktioniert es nicht. Trotz aller Technik müssen auch hier Beziehungen aufgebaut werden. Nur wenn der andere sich einem auf irgendeine Weise verbunden fühlt, wird das Netzwerke auch Früchte tragen.

Zudem gibt es auch Online-Gemeinschaften die ganz konkrete gemeinsame Ziele verfolgen: Clubs, um günstig an limitierte Markenware zu kommen; Kaufgemeinschaften, um günstige Mengenrabatte auszuhandeln. Auch hier treffen sich die Menschen nur, weil sie ein gemeinsames Ziel haben. Viele würden sich einfach auf der Straße begegnet wahrscheinlich noch nicht einmal anschauen.

Fazit

Sicherlich lässt sich die Reihe der Gründe, warum Menschen Social Media nutzen noch fortsetzen und viel detaillierter betrachten. Doch allein diese Beispiele machen deutlich, wie Social Media zu verstehen ist – insbesondere wenn Unternehmen dieses Kommunikationsinstrument nutzen wollen: Sie müssen verstehen, welches Bedürfnis den Kunden dazu gebracht hat öffentlich im Web seine Meinung zu sagen – sei es positiv oder negativ.

Und nur wenn es dem Unternehmen gelingt hier das Bedürfnis zu befriedigen oder in seinem Sinne umzukehren, wird Social Media auch als wirksamens Werbeinstrument nutzen können. Aber das zeigt noch eins: Um angemessen reagieren zu können, bedarf es Menschenkenntnisse und psychologischen Spürsinn. Hier sind Schulungen absolut notwendig. Wie in einem professionellen und qualitativ hochwertigen Call Center müssen die Mitarbeiter wissen wie sie insbesondere in schwierigen Situationen zu reagieren haben.

Videos wecken die Lust am Betrachten

Sonntag, 30. September 2012

… aber nur bei richtiger Einbindung kann dies den Verkauf fördern

Die Videoproduktion für Webseiten ist voll im Gange. Spätestens seit Youtube wurden die bewegten Bilder auch für die eigene Homepage entdeckt. Und das hat seine Gründe: Videos ziehen den User magisch an. Warum ist das so?

  • Bewegte Bilder ermöglichen das heimliche und genaue Betrachten.
  • Durch die Kombination mit Musik und Dramaturgie vermitteln Video stärkere Emotionen als Bilder.
  • Videos anzuschauen ist weniger anstrengend als Texte zu lesen.
  • Vor allem komplexe Zusammenhänge lassen sich in der Kombination von Ton und Bild „anschaulich“ darstellen.

Damit Videos jedoch beim Kunden ankommen, müssen sie wirkungsvoll produziert und in Szene gesetzt werden. Diese Punkte sollten auf jeden Fall berücksichtigt werden:

  • Zielsetzung des Videos
  • Videos müssen überzeugen
  • Checkliste für den Video-Dreh
  • Videos prominent platzieren
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Kommentare in Xing


Welche Zielsetzung verfolgen Sie mit dem Video?

Je nachdem welches Ziel mit dem Video erreicht werden soll, hat das Video unterschiedliche Inhalte: Möchte man die Conversion Rate verbessern, wird man ein Produktvideo wählen, das ergänzend zur Textbeschreibung zum Beispiel die Handhabung des Produkts darstellt. Ist das Ziel Kunden an die Plattform zu binden, dann kann dies mit Videos gelingen, die die Neuerungen eines Produktes zeigen oder Hintergrundinformationen liefern, wie zum Beispiel Informationen zum Anbau von Bio-Gemüse.

Videos müssen überzeugen

Die Praxis hat gezeigt, dass hoch professionelle Clips weniger erfolgreich sind als semiprofessionell produzierte Videos. Der Grund liegt ganz nahe: Hoch professionelle Videos wirken unnatürlich und daher weniger glaubhaft. Folglich kann ein Händler, der selbst vor die Kamera tritt besser punkten als ein Schauspieler, vorausgesetzt er strahlt Kompetenz und eigene Begeisterung aus.

Vorsicht Gradwanderung: Ein peinlicher Auftritt erzeugt unter Umständen viele Klicks, aber fördert nicht die Verkaufszahlen!

Checkliste für Ihren Video-Dreh

    Attraktives Standbild (Thumbnail): Wählen Sie ein Standbild, das dem User sofort zeigt um was es geht. Hier zählt der erste Eindruck. Testen Sie selbst welche Videos sie auf Youtube bevorzugen, wenn die Überschriften nahezu das gleiche versprechen.
    Schnell auf den Punkt kommen: 10% der User brechen nach 10 Sekunden Spieldauer ab. Ein 5minütiges Video schauen sich nur 10% der User bis zum Ende an.
    Professionelles Intro: Das Intro ist vergleichbar mit der Ankündigung eines Bühnenauftritts. Nur wenn hier Spannung aufgebaut wird, wird der User dran bleiben.
    Professionelle Tonspur: Eine schlechte Tonqualität nimmt den Spaß am Zuhören. Sie muss daher dem gängigen Standard entsprechen.
    Logo oder Webadresse als Untertitel einblenden: Diese Informationen zeigen dem User von wem das Video kommt, wenn dieses nicht auf der eigenen Homepage hinterlegt ist. Mit der Webadresse weiß der Kunde zudem, wo er das Produkt erwerben und gegebenenfalls weitere Informationen finden kann.
    Call-to-action-Elemente einblenden: Botschaften wie ?heute ohne Versandkosten?, oder ?Seminarstart am 1.1.? fordern den Kunden auf aktiv zu werden. Wenn er jetzt nicht handelt verpasst er eine Chance. Mit Hilfe von Flash oder HTML5 kann sogar direkt ein Formular eingebunden werden. Der Kunde kann also an Ort und Stelle und unabhängig von der Website aktiv werden, zum Beispiel um einen Katalog anzufordern.

Videos prominent platzieren

Ein gutes Video nutzt nur dann etwas, wenn der Kunde es auch sieht. Das bedeutet, das Video muss ihm als solches erkenntlich (ein Link, der nicht auffällt, wird auch nicht angeklickt) und es sollte im Verkaufsprozess der Plattform integriert sein:

  • In Suchergebnislisten mit Thumbnail
  • Auf der Startseite im oberen Bereich
  • Auf der Produktseite nahe dem ?Kaufen?-Button
  • Das Video direkt in die Seite platzieren, nicht als Pop-up.
  • Den Player in der Standardversion ohne Schnickschnack einstellen. Alles andere lenkt den Kunden ab.

Suchmaschinenoptimierung

Damt die Universal Search von Google Videos in der Suchergebnisliste anzeigt, muss folgendes beachtet werden:

  • Mit dem Video muss eine Thumbnail zur Verfügung gestellt werden. Wenn keine Thumbnail vorhanden ist, sucht sich Google ein beliebiges Bild aus dem Video.
  • Damit der Klick in Google auf die eigene Website führt, muss das Video auch mit einer URL der eigenen Website verlinkt sein. Liegt das Video aber in Youtube, weil man es hierüber auf seine Website eingebunden hat, dann verlinkt Google auf Youtube.
  • Wie ein Video in der Google-Liste beschrieben wird, kann über eine Video- Sitemap beeinflusst werden. Eine solche Sitemap enthält zum Beispiel Titel, Beschreibung, Spieldauer. Hier sind auch Links zum Video und zum Thumbnail hinterlegt. Damit das Video bei Google gut platziert wird muss es unter anderem suchmaschinenrelevante Keywords und Phrasen beinhalten.
  • Das Video direkt in die Produktseite einbinden. Dann wird es durch den Content der Seite aufgewertet.

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